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Food Biennale – Kunst und Kochen im Camaro Stiftung

29. März 2025 | 18:00 - 20:00

Für Enthusiasten der Kochkunst - Kunst und Kochen im Camaro Stiftung
Die Food Biennale vereint Kulinarik mit Kunst, Film und Design – im Mittelpunkt steht der kulturelle Stellenwert von Kochen, Essen, Ernährung und Genuss. Die Food Biennale vermittelt Kochkunst im Kunstkontext. Im Zentrum stehen ebenso die Nachwuchstalente der Kochkunst. Die Food Biennale setzt auf die zukünftigen Sterne am Himmel über Berlin z.B. mit einer “Speisekarte” der Werke von: Katja Strunz und Heiner Franzen unter dem Leitmotiv “Der Geschmack der Freiheit”.
„Koch-Shows auf allen TV-Sendern, Kochbücher als Bestseller, Gourmet-Festivals und Street-Food-Märkte, unzählige Essensfotos in den sozialen Netzwerken und ein wachsendes Bewusstsein für eine gesunde und nachhaltige Ernährung – Essen spielt in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle und prägt viele unserer alltäglichen Lebensbereiche. Essen ist heute nicht mehr nur ein Grundbedürfnis, sondern ein kulturelles Phänomen und politisches Statement.“

Mitwirkende

Hartmut Böhme war Professor für Kulturtheorie und Mentalitätsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Gastprofessor an verschiedenen Universitäten in den USA und Japan. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Kulturgeschichte seit der Antike, Natur- und Technikgeschichte in Philosophie, Kunst und Literatur sowie die Theorie und Geschichte des Fetischismus. Zu seinen Publikationen zählen u. a. In aller Munde. Das Orale in Kunst und Kultur (2020, hg. von Uta Ruhkamp, in Zusammenarbeit mit Beate Slominski.
Ute Cohen lebt als Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin in Berlin. Ihre Interviews erscheinen in renommierten Zeitungen und Zeitschriften. Die promovierte Linguistin und Historikerin war viele Jahre in Paris für führende Unternehmensberatungen und eine internationale Organisation tätig. Im Juli 2024 erschien ihr neuestes Buch „Der Geschmack der Freiheit. Eine Geschichte der Kulinarik“ (Reclam Verlag). Mit der Erfindung des Restaurants wandelte sich das Kochen vom bloßen Sattmachen zu einer Kunst – ausgerechnet im Umfeld der Französischen Revolution begannen experimentierfreudige Köpfe, um die hungrigen Gäste zu wetteifern und einander mit köstlichen Kreationen zu übertreffen.
Katja Strunz ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die sich in ihren Arbeiten intensiv mit Themen der Zeitlichkeit, der Räumlichkeit, sowie der Wahrnehmung und der Materialität von Form auseinandersetzt. Ihr Werk verwebt philosophische, naturwissenschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen und drückt diese in physischen Formen aus – diese reichen von Skulpturen über Installationen zu Collagen und Pulp Paintings. Sie hat zahlreiche Lehrtätigkeiten übernommen, unter anderem eine Gastprofessur für Bildhauerei an der Universität der Künste. Ihre Werke wurden in renommierten Museen und Institutionen und bedeutenden Biennalen weltweit gezeigt.
Heiner Franzen ist ein in Berlin lebender Zeichner und Videokünstler. Nach zwei Jahren an der HfK Bremen absolvierte er sein Studium 1993 an der Hochschule der Künste Berlin. Er verarbeitet kollektive Erinnerungen aus dem Alltag: Teenagererlebnisse, Kinobesuche, Werbung, Sport, Medizin usw. und setzt sie in große Zeichen- und Video-Installationen wie zuletzt im Haus am Lützowplatz Berlin, auf der Manifesta Palermo und aktuell in der Berlinischen Galerie. Nach Gastprofessuren an der Weissensee Kunsthochschule Berlin sowie der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig unterrichtet er seit 2018 an der ETH Zürich.
Christopher Dell lebt in Berlin. Er gilt als der führende Vibraphonist seiner Generation. Dell gehört zu jenen Musikern, die sich ebenso selbstverständlich im Kontext freier Improvisation und neuer Musik wie im Jazz bewegen. Darüber hinaus ist er Städtebautheoretiker und Komponist. Als Forscher ist Dell ein führender Denker bei der Veränderung der Art und Weise, wie der urbane Raum heute in der Architektur und im Städtebau konzeptualisiert wird. Als Komponist und Musiker spielte Dell eine Schlüsselrolle bei der Neudefinition der Schnittmenge zwischen offener und geschlossener Musik.
Wolfram Ritschl gründete das Restaurant PARIS-MOSKAU im Jahr 1984. Von der Fernfahrerkneipe mit Bordell entwickelte sich das PARIS-MOSKAU zum Gourmetziel mit politischer Bedeutung. Im Regierungsviertel am Bundesministerium des Innern und Bundeskanzleramt gelegen, bietet das historische Fachwerkhaus zwei Etagen und eine große Terrasse und verbindet feine Küche mit künstlerischer Gestaltung. Die historische Realität des Hauses, als russisches Restaurant in einem Ost-West-Niemandsland, waren die Inspiration für die konstruktivistischen Linien und Farbflächen an Wand und Decke, die die weißen Räume durchziehen und von der deutsch-französischen Malerin Paula-Anke gestaltet wurden.

Food Biennale – Kunst und Kochen im Camaro Stiftung

29.03.2025, 18 -20 Uhr

Alexander und Renata Camaro Stiftung

Details

Datum:
29. März 2025
Zeit:
18:00 - 20:00
Veranstaltungskategorien:
,
Eintritt: -

Veranstaltungsort

Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus
Potsdamerstr. 98A
Berlin, 10785 Deutschland
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Veröffentlicht am: 23.03.2025 |

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