Die annähernd 150 Gäste ließen den den kleinen ARTraum des Künstlers JoDD an seine Grenzen kommen.
Und damit war die Höchstgrenze der Besucherzahlen von KUNSTLEBEN BERLIN bei weitem noch nicht erreicht. In dem ehemaligen Kunstsalon in der Hauptstraße in Schöneberg wurde schon öfter über die Statik von Altbauten diskutiert, wenn mal wieder niemand mehr zur Tür rein kam, bevor nicht ein anderer vorher die Lokation verließ.
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Der Besuch im ARTraum lohnte sich für die Besucher aber für alle Sinne.
Die Kunst war hochkarätig. Romy Campe, JoDD und MASCH zeigten ausgewählte Werke rund um das Thema Energie, Gedanken und Vergängliches. Informell – Transformell – Abstrakt.
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Des einzige gegenständliche Werk der Ausstellung war die Skulptur “kleine Ruhe” von Romy Campe.
Auch hier geht es um Energie, Gedanken, Ruhe.
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Ein weiteres Highlight war die sehr emotionale und tiefgehende Laudatio von Prof. Arnd Joachim Garth, ein langjähriger Freund der Künstler. Bei seiner Rede über Kunst und die Künstler wurde sehr schnell klar, wie intensiv sich der Professor in den letzten Jahren mit den Künstlern beschäftigt hatte. Die absolute Aufmerksamkeit des Publikums war also nicht nur seiner wunderbaren und einmaligen Vortragsart geschuldet, sondern auch seiner sehr verständlichen Vermittlung von nicht so einfach zu erklärenden Inhalten.
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Foto: Orlando El Mondry
Ein weiteres Highligt des Abends war die Musik des Musikers Uwe Rottluff von wellenvorm.
Mit digitalen und analogen Synthesizerklängen – Sequenzen und Klangcollagen, er eine Atmosphäre, in der eigene Bilderwelten entstehen konnte.
Bemerkung eines Gastes: “Phantastisch – durch die Musik hat man das Gefühl, in einer Kathedrale zu stehen, anstatt in einem kleinen Raum.”
Von wellenvorm wird man in Zukunft in Berlin noch öfter hören. Der Künstler aus Chemnitz möchte hier Fuß fassen. Das nächste mal kann man seine Klänge am 2. November genießen. Hier ist er wieder zu Gast bei KUNSTLEBEN BERLIN und deren nächster Ausstellung. (Näheres bald auf diesem Blog)
Wir haben den Abend genossen und freuen uns auf mehr.
Die Ausstellung läuft noch zwei Wochen.
Bis dahin – lebt KUNSTvoll!